Dallas siegt in Utah - Nowitzki pausiert lange

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Ronnie Price vom Team Utah Jazz schlägt Dirk Nowitzki den Ball weg

Salt Lake City - Die Dallas Mavericks haben in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA auch auswärts aufgetrumpft. Nach einem furiosen Schluss-Viertel konnte das Team einen klaren Sieg feiern.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks sind erfolgreich in ihre Auswärtstournee gestartet. Zum Auftakt von sechs NBA-Partien in der Fremde nacheinander gewannen die “Mavs“ am Samstag (Ortszeit) bei den Utah Jazz mit 94:77 und bleiben den Los Angeles Lakers im Ringen um Platz zwei im Westen auf den Fersen. Ausschlaggebend für den 51. Saisonsieg war ein starker Schlussspurt der Gäste, die das letzte Viertel mit 36:17 für sich entschieden. Deutschlands Basketball-Superstar Nowitzki erzielte 19 Punkte. Noch erfolgreicher war nur Jason Terry, der von der Bank kam und insgesamt 22 Zähler beisteuerte. 

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“Im letzten Viertel ist der Knoten endlich geplatzt“, bilanzierte Terry treffend. Auffallend war, dass den Mavericks die Wende ohne Nowitzki gelang. Der 32-Jährige saß die letzten 6:21 Minuten auf der Bank, obwohl er zuvor überzeugt und unter anderem alle seine neun Freiwürfe versenkte hatte. Damit hat der Würzburger nun 72 Freiwürfe in Serie verwandelt und jagt seine eigene Bestmarke, die bei 82 verwandelten Freiwürfen liegt. Den NBA-Rekord hält Michael Williams, der 1993 für Minnesota 97 Mal in Serie von der Linie traf.

Dallas-Coach Rick Carlisle wollte mit Blick auf die Playoffs testen, ob sein Team in kritischen Phasen auch ohne Leader Nowitzki bestehen kann. Was Carlisle zu sehen bekam, gefiel ihm sehr gut. “Das ist genau das, was wir brauchen. Es war ein Spiel mit Playoff-Charakter“, sagte der Trainer. “Es war großartig für uns.“

Mit den Phoenix Suns, den Los Angeles Clippers und den Los Angeles Lakers warten weitere harte Brocken auf die “Mavs“. Der Sieg bei den Jazz tat da sehr gut. “Unsere Auswärtsreise mit einem solchen Sieg zu beginnen, gibt uns sehr viel Selbstvertrauen“, sagte Terry. Überbewerten wollten die Texaner den dritten Erfolg in Serie aber nicht. “Ein Statement wäre es, wenn wir die Lakers schlagen“, sagte Shawn Marion mit Blick auf das Duell beim Titelverteidiger am Donnerstag.

Weiter abwärts geht es unterdessen für die New York Knicks. Das 106:114 bei den Charlotte Bobcats war bereits die sechste Niederlage in Serie. Von der großen Euphorie nach der Verpflichtung von Carmelo Anthony ist am Big Apple nicht mehr viel geblieben.

dpa

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