BMW erzielt Einigung mit Sauber - Investor raus

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Nach dem Ausstieg aus der Formel 1 hat sich BMW mit Peter Sauber über einen Verkauf des bisher gemeinsam geführten Teams geeinigt.

München - Nach dem Ausstieg aus der Formel 1 hat sich BMW mit Peter Sauber über einen Verkauf des bisher gemeinsam geführten Teams geeinigt. Der Vertrag ist an eine Bedingung geknüpft.

Der Vertrag zwischen BMW und dem Schweizer sei allerdings an die Bedingung geknüpft, dass das Team einen Startplatz für die Formel-1-Saison 2010 erhält, teilte der Automobilkonzern am Freitag mit. Der zunächst geplante Verkauf des werkseigenen BMW-Sauber-Rennstalls an die Investorengruppe Qadbak ist damit vom Tisch.

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Bei BMW zeigte man sich “sehr froh“ über die Lösung mit Sauber. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. “Ich bin überzeugt, dass das neue Team eine sehr gute Zukunft in der Formel 1 haben wird, die sich derzeit mit neuen Rahmenbedingungen zugunsten der Privatteams verändert“, erklärte Sauber in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Der Standort im schweizerischen Hinwil und ein Großteil der Arbeitsplätze könnten damit erhalten werden. Eine weitere Vereinbarung von BMW mit Sauber sieht nach Angaben des Autobauers einen Stellenabbau von 388 auf rund 250 Mitarbeiter vor. Erste Kündigungen seien bereits ausgesprochen worden, erklärte BMW.

dpa

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