Hülkenbergs letzte Chance

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Nico Hülkenberg.

Rennfahrer Nico Hülkenberg hofft als letzte Option bei der Suche nach einem neuen Formel-1-Arbeitgeber auf ein Stamm-Cockpit bei Force India.

 “Es ist gut möglich, dass da in dieser Woche etwas passiert“, sagte Timo Gans vom Management des Emmerichers am Montag. Das Force-India-Team, für das bislang auch der Gräfelfinger Adrian Sutil fuhr, habe eine baldige Entscheidung in Aussicht gestellt. Hülkenbergs Vertrag beim Williams-Rennstall war trotz einer guten Debüt-Saison nicht verlängert worden. Die meisten anderen Teams haben ihre Cockpits bereits vergeben.

Für Force India fuhr neben Sutil in der abgelaufenen Saison der Italiener Vitantonio Liuzzi, der allerdings zumeist unter den Erwartungen blieb. Sutils Management hatte erklärt, der Oberbayer sei sich mit dem Team “grundsätzlich einig“ über eine weitere Zusammenarbeit. Demnach könnten Hülkenberg und Sutil bei Force India neben dem Mercedes-Duo Michael Schumacher und Nico Rosberg die zweite deutsche Fahrer-Paarung in der Königsklasse bilden.

Zuletzt war auch Hülkenbergs letzte Hoffnung auf einen Platz bei Toro Rosso geplatzt. “Da hatten wir uns aber auch nicht die ganz großen Chancen ausgerechnet“, betonte Gans. Sollten auch die Verhandlungen mit Force India scheitern, werde für den 23-Jährigen “Plan B“ in Kraft treten. Hülkenberg will dann als Test- und Ersatzfahrer zu einem Top-Team wechseln. Ein Start in einer anderen Rennserie sei bislang nicht geplant.

Ebenfalls noch ohne Cockpit für die kommende Saison ist Nick Heidfeld. Der Mönchengladbacher erhielt bei Sauber keinen Vertrag mehr.

dpa

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