Schumacher zu Mercedes? „Nichts dran“

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Michael Schumacher wird auch in Zukunft in der Formel 1 nur an und nicht auf der Rennstrecke zu sehen sein.

Hamburg - Der Teamchef des neuen F-1-Rennstalls Mercedes Grand Prix, Ross Brawn, hat Spekulationen über ein Comeback von Michael Schumacher zurückgewiesen. Ein anderer deutscher Neuzugang ist fix.

Nico Rosberg fährt in der neuen Formel-1-Saison für das neue Mercedes-Werksteam. Der 24-Jährige wurde am Montag als neuer Pilot des von Mercedes übernommenen Brawn-Rennstalls vorgestellt.

Der in Wiesbaden geborene Rosberg stand zuvor vier Jahre lang bei Williams unter Vertrag. Er ist der erste deutsche Fahrer seit 54 Jahren, der in einem Silberpfeil sitzt. Wer sein Teamkollege wird, ist offen. Als aussichtsreichster Kandidat gilt der ehemalige BMW-Fahrer Nick Heidfeld aus Mönchengladbach.

Schumi jedenfalls scheint nicht im Rennen um den Job zu sein: “Das Thema geistert durch die Medien. Es ist aber nichts dran. Da basteln sich die Medien einen Traum zusammen“, sagte Brawn im Interview mit “bild.de“.

Schumacher: Keine Ambitionen auf eine neue Karriere

Schumacher habe keine Ambitionen auf eine neue Karriere. “Auch nicht bei uns“, sagte Brawn, der den siebenmaligen Weltmeister lange bei Ferrari als Teamchef betreut hatte. Die Spekulationen um ein Formel-1-Comeback des Rekord-Weltmeister Michael Schumacher beim neuen Team Mercedes GP waren nicht abgerissen.

“Ich weiß, dass Michael beim Saisonfinale in Abu Dhabi mit Dieter Zetsche und Norbert Haug gesprochen hat“, hatte Manager Willi Weber erklärt. Der ehemalige Teamchef Eddie Jordan hatte gegenüber dem englischen Sender “BBC Sport“ festgestellt, Schumacher habe sich bei dem Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten Anfang November mit dem Daimler-Vorstandsvorsitzenden Zetsche, Mercedes-Motorsportchef Haug und Brawn-GP-Besitzer Ross Brawn getroffen.

dpa

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