Warnung des Herstellers

Gefahr bei beliebtem Netto-Produkt: Rückruf wegen Salmonellen

Rückruf bei Netto: Der Supermarkt warnt vor dem Verzehr eines Produkts. (Symbolbild)
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Rückruf bei Netto: Der Supermarkt warnt vor dem Verzehr eines Produkts. (Symbolbild)
  • Katharina Bellgardt
    vonKatharina Bellgardt
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Rückruf bei Lebensmittel-Discounter Netto: Ein Hersteller aus Hamburg ruft ein beliebtes Produkt zurück - es wird in NRW und Rheinland-Pfalz verkauft.

  • Ein Hersteller ruft ein beliebtes Produkt beim Netto Marken-Discount zurück.
  • Es handelt sich um Mandeln der Marke "Clarky's".
  • Es gibt die Warnung, dass eine bestimmte Ladung des Produkts Salmonellen-Gefahr birgt.

NRW - Kunden, die kürzlich Produkte bei Netto der Marke "Clarky's" gekauft haben, müssen vorsichtig sein. Der Hersteller warnt, dass eins seiner Produkte Salmonellen-Gefahr birgt.

UnternehmenNetto Marken-Discount
ZentraleMaxhütte-Haidhof
Umsatz13,3 Milliarden Euro (Stand: Dezember 18)
Gründung1928
GründerMichael Schels

Rückruf bei Netto: Hersteller aus Hamburg warnt vor Verzehr - Verkauf in NRW und Rheinland-Pfalz

Bei dem Rückruf* der August Töpfer & Co GmbH handelt es sich um "Clarky's Mandeln ganz naturbelassen", die in 200-Gramm-Verpackung in Filialen des Netto-Marken-Discounts in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verkauft werden, wie WA.de berichtet. Zahlreiche Supermärkte rufen hingegen aktuell ein weiteres - noch deutlich weit verbreiteteres Produkt - zurück: Pizzateig.

Das Produkt gab es in einzelnen Filialen in NRW und Rheinland-Pfalz zu kaufen. In den Packungen von "Clarky's Mandeln ganz naturbelassen" können sich laut Hersteller-Informationen salmonellen-belastete Mandelkerne befinden. Vom Verzehr wird dringend abgeraten.

Lebensmittel-Rückruf: Dieses Produkt bei Netto birgt Salmonellen-Gefahr.

Es handelt sich um die Produkte bei Netto mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 5.10.2020 und mit der Losnummer L 41766. Weitere Mindesthaltbarkeitsdaten, Losnummern oder andere Produkte der Marke "Clarky's" sind laut Hersteller-Angaben nicht betroffen. 

Die Kunden, die das Netto-Produkt gekauft haben, können es ohne Vorlage des Kassenbons in den Filialen des Discounters Netto in NRW und Rheinland-Pfalz abgeben. Verbraucheranfragen beantwortet der Kundenservice von Ketto unter der Rufnummer 0800/2000015 (montags bis samstags von 6 bis 22.30 Uhr). Auch RUHR24.de* berichtet über den Rückruf der Mandeln bei Netto.

Netto-Produkt birgt Salmonellen-Gefahr: Kunden sollten bei Beschwerden zum Arzt gehen

Der Verzehr bestimmter Mandeln in dem zurückgerufenen Netto-Produkts birgt die Gefahr, an Salmonellen zu erkranken. Eine Salmonellen-Vergiftung zeigt sich im Regelfall durch die Symptome Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen und leichtes Fieber. Die Beschwerden vergehen im Regelfall von selbst nach mehreren Tagen.  Auch bei Aldi-Süd wird ein Produkt wegen Salmonellen-Gefahr zurückgerufen.

Salmonellen ist Bakterien und können eine typische Lebensmittelinfektion verursachen. Sie gelangen zumeist über Lebensmittel in den Darm. Häufiger mit Salmonellen belastet sind rohe Eier und Eiprodukte wie Mayonnaise, Speiseeis und rohes Fleisch oder Rohwurstsorten. Aber auch in pflanzlichen Lebensmitteln - wie Mandeln - können Salmonellen enthalten sein. 

Jedoch sind gerade Schwangere, Senioren, Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Babys und Kleinkinder gefährdet, schwere Krankheitsverläufe bei einer Salmonellen-Infektion zu entwickeln. Wer das betroffene Netto-Produkt "Clarky's Mandeln ganz naturbelassen" aus Filialen in NRW oder Rheinland-Pfalz gegessen hat und schwerere Symptome zeigt, sollte zum Arzt gehen. 

Die Ansteckung mit Salmonellen ist über eine Schmierinfektion von Mensch zu Mensch möglich. Es reichen kleinste Spuren von Stuhlresten an den Händen. Von dort gelangen die Erreger in den Mund. Über Tiere ist die Infektion deutlich seltener.

Immer mehr Produktrückrufe:  Hersteller und Supermärkte warnen immer häufiger

Dass vor Lebensmitteln gewarnt wird oder Produkte zurückgerufen werden, ist keine Seltenheit. Einen weiteren Rückruf gab es vor kurzem in Bayern. Das betroffene Produkt kann jedoch via Onlinehandel bis nach NRW versandt worden sein. In einigen Packungen eines Uncle Ben‘s Reis* können sich Glassplitter befinden. Der Hersteller hat einen bundesweiten Rückruf angeordnet.

Auch bei Süßigkeiten droht Gefahr. Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor drei Sorten. Und das in der Pandemie: Mehrere Hersteller rufen ihre Atemschutzmasken zurück. Der Corona-Mundschutz weist Mängel auf. - *wa.de und ruhr24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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