Flugzeuge müssen notlanden

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Die Ryanair-Maschine vom Typ Boeing 737 konnt nicht rechtzeitig stoppen und kam im schneebedeckten Gras zum Stehen.

Prestwick/Sevilla - Nach dem Beinahe-Unglück auf Jamaika gab es auch auf europäischen Flughäfen Zwischenfälle: In Prestwick schoss ein Ryanair-Flugzeug über die Landebahn hinaus, in Sevilla musste eine Spanair-Maschine notlanden.

Eine Linienmaschine der spanischen Fluggesellschaft Spanair ist wegen eines Triebwerksschadens auf dem Flughafen von Sevilla notgelandet. Wie der staatliche Rundfunk RNE am Mittwoch berichtete, hatte die Maschine vom Typ Airbus A321 sich auf dem Flug von Madrid nach Las Palmas de Gran Canaria befunden. Die 185 Passagiere kamen mit dem Schrecken davon und konnten mit einer Ersatzmaschine auf die kanarische Insel weiterfliegen.

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Im August 2008 war eine Spanair-Maschine, die ebenfalls von Madrid nach Gran Canaria fliegen sollte, unmittelbar nach dem Start abgestürzt. 154 Menschen kamen ums Leben, 18 konnten verletzt geborgen werden. Bei dem jüngsten Zwischenfall ging die Panne nach Angaben der Zeitung “El País“ (Internetausgabe) auf den Ausfall eines Filters in einem der Triebwerke zurück. Eine Passagierin berichtete, es habe eine Explosion gegeben. Die Piloten flogen daraufhin Sevilla als den nächstgelegenen Flughafen an

Ein Flugzeug des Billigfliegers Ryanair ist auf dem schottischen Flughafen Prestwick über die Landebahn hinausgeschossen. Nach ersten Informationen der Polizei wurde keiner der 129 Passagiere verletzt. Die Maschine berührte gegen 9 Uhr bei eisigen Temperaturen die Landebahn des Flughafens, der etwa 50 Kilometer südlich von Glasgow liegt.

Die Maschine vom Typ Boeing 737 konnt nicht rechtzeitig stoppen und kam im schneebedeckten Gras zum Stehen. Die Passagiere aus Dublin verließen das Flugzeug über die eingebaute Vordertreppe.

dpa

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