Gasexplosion in Einfamilienhaus: Zwei Tote geborgen

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Ein Bild von den Löscharbeiten in St. Pölten.

St. Pölten - Eine mächtige Gasexplosion hat ein Haus in der österreichischen Stadt St. Pölten zerstört. Aus den Trümmern wurden am Donnerstagnachmittag zwei Personen tot geborgen.

Das berichtet die österreichische Nachrichtenagentur APA. Laut Polizei werden drei weitere noch vermisst. Eine Person, die zunächst ebenfalls unter den Trümmern vermutet wurde, hatte das Haus in den frühen Morgenstunden verlassen.

Bei dem Unglück war am Morgen das Satteldach auf das Haus gestürzt, das kurz nach der Explosion in Flammen aufging. Etwa 500 Feuerwehrleute waren im Einsatz, teilte die Polizei bei einer Pressekonferenz mit. Sie kämpften auch nach mehreren Stunden noch mit dem massiven Folgebrand mit mehreren Brandherden. Gut ein Dutzend Notarzt- und Rettungs-Fahrzeuge sowie zwei Notarzthubschrauber waren zur Unglücksstelle unterwegs. Die Rauchschwaden, die von der Unglücksstelle aufstiegen, seien weithin sichtbar gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur APA.

Nachdem das Dach des Hauses mit Hilfe von schwerem Gerät weggehoben worden sei, versuchten Rettungskräfte mit Baggern und Schaufeln, zu den Wohn- und Schlafräumen vorzudringen. Aus den Nachbarhäusern wurden vier Menschen leicht verletzt gerettet. Der gesamte Stadtteil im Süden der niederösterreichischen Landeshauptstadt wurde großräumig evakuiert, wie APA weiter meldete. Die Bergungsarbeiten sollen auch in der Nacht fortgesetzt werden.

dpa/apn

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