Hunderte fliehen vor Waldbrand in Südspanien

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Waldbrand in Südspanien (Archivbild).

Almería - Zum zweiten Mal innerhalb von zehn Tagen hat ein Waldbrand bei Almería an der Südküste Spaniens Hunderte Menschen in die Flucht getrieben.

Das Feuer brach aus noch ungeklärter Ursache im Cabrera-Gebirge nahe dem beliebten Badeort Mojácar aus, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Rund 1500 Einwohner und Touristen seien in Sicherheit gebracht worden. Sie wurden in einer Sporthalle untergebracht.

Anwohner mutmaßten, Ursache des Feuers könne Brandstiftung gewesen sein, weil es an mehreren Stellen gleichzeitig ausgebrochen sei. Dutzende Feuerwehrleute und mehrere Löschflugzeuge waren im Einsatz. Vergangene Woche hatte ein Brand an der gleichen Stelle rund 5000 Hektar Pinienwald und Buschwerk vernichtet.

In diesem Sommer haben die Waldbrände in Spanien bereits eine Fläche von insgesamt rund 37.000 Hektar verwüstet, das sind nur knapp 3000 Hektar weniger als im gesamten Vorjahr. Acht Menschen sind bisher in den Flammen ums Leben gekommen, sieben davon Feuerwehrleute. Am schlimmsten traf es bislang die Region Aragonien im Norden des Landes, wo rund 10.000 Hektar Wald abbrannten. Dort waren auch am Freitag noch mehrere Feuersbrünste aktiv.

dpa

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