Messflugzeug zurück - noch keine Ergebnisse

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Die Lufthansa hat einen Messflug zur Konzentration der Vulkanasche in der Luft durchgeführt.

Frankfurt/Main - Ein Messflugzeug der Lufthansa ist nach seinem sechsstündigen Messflug zurück gekehrt. Auf die Ergebnisse muss man aber noch warten. Unterdessen sind einige Flüge ausgefallen.

Eine Lufthansa-Maschine ist von einem rund sechsstündigen Vulkanasche-Messflug über Europa am Sonntagnachmittag auf den Frankfurter Flughafen zurückgekehrt. Dies sagte eine Sprecherin der Lufthansa. Der mit Messtechnik ausgerüstete Airbus A340-600 sollte die Konzentration der Asche messen. Er war über Deutschland, Skandinavien, den Britischen Inseln und Teilen des Nordatlantiks unterwegs. Im Bauch der Maschine befindet sich der Forschungscontainer “Caribic“ des Mainzer Max-Planck-Instituts.

Die Sperrung von Teilen des Luftraums über Großbritannien und Irland hat unterdessen zu vereinzelten Flugausfällen geführt. Lufthansa habe am Sonntag sieben Hin- und Rückflüge nach Manchester und zwei Umläufe nach Birmingham von verschiedenen deutschen Flughäfen gestrichen, sagte die Lufthansa-Sprecherin. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt waren bis zum frühen Sonntagabend sechs Flüge verschiedener Fluglinien ausgefallen, sagte ein Mitarbeiter des Flughafenbetreibers Fraport.

dpa

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