Nach Gefängnisbrand: Leichenhaus gestürmt

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Die Angehörigen identifizieren die Leichen nach dem tödlichen Brand im Gefängnis Honduras.

Canberra - Nach dem verheerenden Gefängnisbrand in Honduras haben Hunderte Hinterbliebene am Montag ein Leichenschauhaus gestürmt und die sterblichen Überreste ihrer Angehörigen eingefordert.

Die Polizei habe Tränengas eingesetzt, um die Angreifer zu vertreiben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, Melvin Duarte. Die Frauen und Männer hätten zuvor in der Leichenhalle einen Kühlcontainer geöffnet und mindestens sechs Leichensäcke geöffnet. Bei der Auseinandersetzung sei niemand verletzt worden.

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Nach dem Brand hatten aufgebrachte Angehörige den Wachleuten vorgeworfen, auf Insassen geschossen zu haben, die versuchten, vor dem Feuer zu fliehen. Laut einer ersten offiziellen Begründung löste eine brennende Matratze die Katastrophe aus. 359 Menschen kamen bei dem Brand ums Leben.

dapd

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