Brücke gesperrt: Neue Bomben-Angst in New York

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Zwei Stunden war die Robert-F.-Kennedy-Brücke gesperrt.

New York - Wieder Bomben-Angst in New York. Für rund zwei Stunden musste eine Brücke gesperrt werden. Grund: ein verlassener, verdächtiger Lastwagen.

Erneut Angst vor einer Bombe in New York. Die Polizei schloss am späten Mittwochabend für rund zwei Stunden die Robert-F.-Kennedy-Brücke wegen eines verlassenen, verdächtigen Lastwagens. Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete, entschieden die New Yorker Behörden, dass von dem Lastwagen keine Gefahr ausging.

New York: Bombe auf dem Times Square entschärft

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Ein Bombenentschärfungsteam war an den Ort entsandt worden, nachdem ein Mitarbeiter einer Mautstelle starken Benzingeruch festgestellt hatte. Der Lastwagen mit Nummernschildern von Arizona wollte über die auch als Triborough-Brücke bekannte Verbindung von der Bronx nach Manhattan. Der Fahrer sei plötzlich vom Wagen weggerannt, sagten Augenzeugen.

Fahrer plötzlich vom Wagen weggerannt

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Warum der Mann weglief, war unklar. Am Samstagabend war ein Anschlag auf dem New Yorker Times Square fehlgeschlagen. Ein Polizist hatte nach dem Hinweis eines Straßenhändlers mitten auf dem belebten Times Square einen Geländewagen entdeckt, in dem ein Karton qualmte. Die Polizei räumte den Platz in Manhattan sofort. Spezialisten fanden einen Sprengsatz aus Propangasflaschen und Benzinkanistern, der jedoch nicht funktioniert hatte. Der Platz wurde stundenlang gesperrt. Verletzt wurde niemand. Anfang der Woche wurde ein in Pakistan geborener US- Bürger mit dem Namen Faisal Shahzad in diesem Zusammenhang festgenommen. Er sei auf dem New York John-F-Kennedy-Flughafen gefaßt worden, als er versucht habe, nach Dubai zu fliegen.

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