Giftschlangen im Koffer

Mann will 90 Reptilien durch Flughafen-Zoll zu schmuggeln - dann fliegt er auf

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Am Flughafen in Wien versuchte ein Mann, rund 90 lebende Reptilien zu schmuggeln. (Symbolbild)

Da haben die Beamten vermutlich nicht schlecht gestaunt: Am Flughafen in Wien versucht ein Mann rund 90 lebende Reptilien an ihnen vorbei zu schmuggeln.

Wien - Giftige Kobras, Warane und Geckos: In Österreich hat der Zoll am Flughafen Wien einen Reisenden erwischt, der fast 90 Reptilien an den Beamten vorbeischmuggeln wollte. Das berichtet die dpa, die sich auf das  Finanzministerium beruft. Demnach wollte der Mann die Tiere auf einer Reptilienmesse in Deutschland weiterverkaufen. 

Schmuggel-Ware: Samar-Kobras, Bindenwarane, Bambusvipern und Smaragdgeckos

Die Fahnder fanden 20 Tiere, den dem Artenschutz unterliegen. Wie die Kronen-Zeitung berichtet, befanden sich in dem Koffer 43 Giftschlangen und 45 andere Reptilien - alle noch am Leben. Für den Transport seien die Tiere in Strümpfen für den Transport verpackt worden. Unter ihnen befanden sich zwei Samar-Kobras, 18 Bindenwarane, Bambusvipern und 40 Smaragdgeckos.

Aufgeflogen sei der Schmuggler, weil sein Koffer von den Zollbeamten durchleuchtet wurde, nachdem der Mann ihnen auffällig vorgekommen sei. Die Tiere wurden vom Tiergarten Schönbrunn und dem Reptilienzoo Happ in Klagenfurt aufgenommen. Dem Mann droht nun eine Klage wegen Schmuggels und des Verstoßes gegen das Artenhandelsgesetz.

Immer wieder kommt es zu kuriosen Funden beim Zoll: Im Februar fanden Beamte ein exotisches Mitbringsel bei einer Frau in München. In der Ukraine war ein Russe mit seiner toten Ehefrau auf dem Rücksitz unterwegs. Bei Aldi gab es außerdem einen irren Fund in Bananenkisten.

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