Grausames Verbrechen

Feuerwehrmänner vergewaltigen zu sechst Studentin - waren es die Notre-Dame-Retter?

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Die Pariser Feuerwehr beim Brand von Notre Dame. 

Normalerweise gelten Feuerwehrmänner als Retter in der Not. In Paris waren sie erst vor wenigen Wochen die Retter von Notre-Dame. Nun sollen einige Pariser Feuerwehrleute eine Studentin vergewaltigt haben.  

Paris - Machte die französische Feuerwehr in Paris vor drei Wochen noch durch ihre mutigen und erfolgreichen Löscharbeiten von Notre-Dame auf sich aufmerksam, gerieten einige Männer der Pariser Feuerwehr jetzt aus einem ganz anderen, schrecklichen Grund in die Schlagzeilen - sie sollen zu sechst eine Touristin (20) vergewaltigt haben. Ob die Männer Mitte April auch halfen die brennende Kathedrale Notre-Dame zu löschen, ist nicht bekannt, aber aufgrund des Großeinsatzes wahrscheinlich.

Vergewaltigung in Paris: Notre-Dame - Feuerwehrmänner sollen über Studentin hergefallen sein 

Das Vergewaltigungsopfer: eine 20-Jährige aus Norwegen. Den Aussagen der Studentin zufolge war sie am Freitagabend, den 3. Mai 2019 mit zwei Freundinnen unterwegs. In einer Bar lernten die drei Frauen dann eine Gruppe Feuerwehrmänner kennen, die außer Dienst waren. Die 20-jährige Norwegerin sei später am Abend mit einem der Männer zu seiner Feuerwehrwache und auf sein Zimmer mitgekommen. Wie die Studentin laut der französischen Zeitung Le Figaro ausgesagt haben soll, kam es zum einvernehmlichen Geschlechtsverkehr zwischen der 20-Jährigen und dem Feuerwehmann, als auf einmal mehrere seiner Feuerwehr-Kollegen in sein Zimmer kamen.

Gegen vier Uhr am Samstagmorgen seien sie alle in der Dunkelheit über sie hergefallen und hätten sie vergewaltigt, so die Anschuldigung. 

Danach habe sie sich weinend auf die Toilette gerettet und dort eingesperrt. Als ihre zwei Freundinnen später mit anderen Feuerwehrmännern ebenfalls auf der Wache eintrafen, fanden sie ihr Freundin auf der Toilette. 

Vergewaltigung in Paris: Feuerwehrmann belastet sich mit Aussagen selbst 

Die Pariser Polizei reagierte und nahm am Wochenende acht Feuerwehrmänner fest. Gegen sechs von ihnen (23 bis 35 Jahre alt) laufen nun Ermittlungen, sie wurden vom Dienst suspendiert. 

Der Feuerwehrmann, der mit der Studentin die Bar verlassen hatte und mit Sex gehabt haben soll, machte gegenüber der Polizei zwei verschiedene Aussagen. In seiner ersten Version leugnete er, mit der Norwegerin geschlafen zu haben und beteuerte, die 20-jährige Touristin nur geküsst zu haben. Als er sie dann nach Hause schicken wollte, sei sie weinend auf die Toilette gerannt. 

In seiner zweiten Version der Geschehnisse gestand er schließlich ein, mit der Studentin Sex gehabt zu haben - mit Erlaubnis der 20-Jährigen. Im Weiteren soll er ausgesagt haben, dass die Studentin daraufhin auch all seinen Kollegen erlaubt habe, mit ihr zu schlafen. 

Französische Feuerwehr verurteilt die Vergewaltigung

Das Vergewaltigungs-Drama versetzte auch die französische Feuerwehr in einen Schockzustand. Gegenüber der französischen Zeitung Le Parisien erklärte der Feuerwehrsprecher Gabriel Plus: „Solche Handlungen können nicht toleriert werden. Sie stehen im Widerspruch zu den von den Feuerwehrleuten von Paris verteidigten Werten.“

Ein schrecklicher Vergewaltigungsfall ereignete sich auch in Deutschland, Oldenburg. Hier traf es eine 80-Jährige. 

spz

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