"Bombe!" "Al Kaida!" Pilot dreht an Bord durch

Washington - Ein offensichtlich verwirrter Pilot hat am Dienstag auf einem Inlandsflug in den USA für riesige Aufregung gesorgt.

Wie unter anderem die Zeitungen „Amarillo Globe-News“ und „New York Daily News“ berichteten, sprach der Flugkapitän im Gang der Maschine plötzlich unzusammenhängend von Terrorismus und einer Bombe. Er sei dann von einem Passagier - ausgerechnet einem ehemaligen Gefängniswärter - überwältigt worden. Andere Fluggäste an Bord hätten ihm geholfen, den Mann am Boden festzuhalten.

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Die Passagiermaschine der Gesellschaft JetBlue wurde daraufhin nach Texas umgeleitet. Nach der Landung in Amarillo sei der Pilot in ein Krankenhaus gebracht worden.

Den Berichten zufolge war die Maschine seit zwei Stunden auf dem Weg von New York nach Las Vegas, als der Pilot im Cockpit anscheinend eine Art Zusammenbruch erlitt. Als er auf die Bordtoilette gegangen sei, habe der Copilot die Tür verriegelt und den Mann nicht wieder hineingelassen, hieß es unter Berufung auf Augenzeugenschilderungen. Der Pilot habe erst die Tür mit seinen Fäusten bearbeitet und sei dann den Flugzeuggang hinauf- und heruntergerannt. Dabei habe er „Irak, Al-Kaida, wir stürzen alle ab“ gesagt, wurde ein Passagier zitiert.

Wie es weiter hieß, rief ein Flugbegleiter über die Sprechanlage dazu auf, den Mann zu überwältigen - was dann auch prompt geschehen sei. Ein dienstfreier JetBlue-Pilot, der sich zufällig an Bord befand, habe zusammen mit dem Copiloten die Maschine sicher in Amarillo gelandet.

dpa

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