Dessousshow: Knackige Damen bekommen saftige Strafe

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Eine Freiluft-Dessousshow zeigte eine Online-Shop, doch der Polizei gefiel die Sache ganz und gar nicht.  

Zürich - Eine Freiluft-Dessousshow beendete die Polizei in Zürich. Acht Damen hatten unerlaubt eine Straße zum Laufsteg umfunktioniert und so Werbung für einen Erotic-Shop gemacht.

Durch die Züricher Bahnhofsstraße hätte Mann am vergangenen Wochenende schlendern müssen. Dort machten laut 20min.ch nur mit Strapsen, BH und Mini-Höschen ­bekleidet junge Damen Werbung für einen Erotic-Online-Shop. Den Passanten gefiels, der Polizei nicht. Sie sperrte den öffentlichen Laufsteg wieder ab. Initiator und Purple-Erotic-Inhaber Pascal Minder erwartet jetzt eine saftige Strafe.

Acht Damen, nur mit feinster Spitzenunterwäsche bekleidet, funktionierten am vergangenen Samstag die Bahnhofsstraße in Zürich kurzerhand zu einem Laufssteg um. Sie stolzierten ein paar Meter auf und ab und verteilten Handzettel. Schließlich war die ganze Aktion nicht nur zum Vergnügen der Passanten initiiert worden, Werbung-machen war der eigentliche Grund. Dies gelang, viele Schaulustige blieben stehen und verfolgten die Show laut 20min.ch.

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Doch lange währte das Spektakel nicht, die Polizei bekam nämlich ebenfalls Wind von der Sache. Die Damen drehten deswegen gerade einmal eine Runde auf dem eigens für sie ausgelegten roten Teppich, dann war der Spuk auch schon wieder vorbei.

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Aber trotz ihres schnellen Einschreitens und ihrer rigorosen Vorgehensweise ärgerte sich der Pressesprecher der Schweizer Staatspolizei Marco Cortesi hinterher: „Die Busse von einigen Hundert Franken steht in keinem Verhältnis zur Werbewirksamkeit dieser Aktion“, wird er in 20min.ch zitiert. Deswegen kommentierte der 25-jährige Initiator der Show, Minder, die Aktion auch mit: „No risk, no fun.“

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