Terrorist Top hinter Blutbad in Jakarta vermutet

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Ein indonesisches Kind legt vor einem der Hotels, das Opfer von Anschlägen wurde, Blumen nieder.

Jakarta - Indonesiens oberster Terrorfahnder verdächtigt einen von Asiens meistgesuchten Terroristen hinter den Bombenanschlägen auf zwei Luxushotels in Jakarta.

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 “Wenn man sich anschaut, wie sie vorgegangen sind, ist klar, dass dies das Werk von Noordin M. Top ist“, sagte der Chef der Terrorabwehr im Sicherheitsministerium, Ansyaad Mbai, der staatlichen Nachrichtenagentur Antara. Top (41) war einer der führenden Bombenbastler der indonesischen Terror-Organisation Jemaah Islamiyah (JI). Er soll heute eine militante Splittergruppe von JI befehligen. Er gilt als Drahtzieher der Anschläge auf Bali 2002 und 2005, sowie auf das Marriott 2003 und die australische Botschaft in Jakarta 2004.

Bilder aus Jakarta

Terroranschläge in Jakarta

Unterdessen hat die Polizei vier der neun Leichen identifiziert. Es handelt sich um zwei Australier, einen Neuseeländer und einen Singapurer. Auch die anderen drei Opfer sind nach Polizeiangaben Ausländer. Die beiden anderen Leichen sind die der Selbstmordattentäter, über deren Identität die Polizei noch keine Angaben gemacht hat. Mindestens einer davon soll sich im Marriott-Hotel als Gast eingemietet haben.

dpa

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