Urlaubsinsel Elba

Mysteriöses Tier vor italienischer Küste entdeckt: „Besonderes Foto“ sorgt für Aufsehen

Vor der Urlaubsinsel Elba in Italien wurde ein seltenes Tier entdeckt. Ein Foto des verstorbenes Hais sorgt auf Facebook für reichlich Aufregung.

Elba/Kassel – Ein wahrlich seltener Fund ist einem Marineteam vor der Küste der italienischen Insel Elba gelungen. Die Rede ist von einem Tier namens „Oxynotus Centrina“, einigen Menschen vielleicht unter dem geläufigeren Namen „gefleckte Meersau“ bekannt. Bei dem besagten Wesen handelte es sich um eine Haiart aus der Gattung der Schweinshaie.

Entdeckt wurde das Tier bereits am 19. August, doch erst in den vergangenen Tagen verbreitete sich die Nachricht rasend schnell. Besonders das Foto, welches die Facebook-Seite Isola d‘Elba App zu Beginn des Monats gepostet hatte, schien zu faszinieren. Einziger Wermutstropfen: Der Fisch wurde tot aus den Gewässern geborgen.

Italien: Vor der Küste der Insel Elba wurde ein seltenes Tier entdeckt.

Tier vor Italien entdeckt: Gefleckte Meersau ist vom Aussterben bedroht

Im Englischen wird der Fisch auch „rough shark“ (dt. „rauer Hai“) genannt, da diese Haiart eine sehr raue Haut besitzt. Im deutschen Sprachraum existiert zudem der Spitzname „grunzender Hai“, da die Tiere Geräusche von sich geben, die ein wenig an das Grunzen von Schweinen erinnern. Die Meersau kommt vor allem im Ostatlantik, im Schwarzen Meer und im Mittelmeerraum vor. Doch auch in der nördlichen Nordsee wurde das Tier schon gesichtet.

Nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) ist die gefleckte Meersau, welche in Tiefen zwischen 100 und 700 Metern lebt, vom Aussterben bedroht. Auf dem Speiseplan der Meeresbewohner stehen vor allem Vielborster und Spritzwürmer, sowie Knochenfische, Krebstiere oder auch Stachelhäuter. Für Menschen ist das Tier allerdings ungefährlich.

Facebook-Post aus Italien sorgt für Wirbel – Tier war bereits verstorben

Nachdem italienische Marinemitarbeitende die gefleckte Meersau entdeckt hatten, gaben sie das Tier in die Obhut der Hafenbehörde. Dort wurde der Fund genauer untersucht. Ein Foto der beinahe schon mysteriösen Entdeckung wurde auf Facebook inzwischen über 800 Mal geteilt, darüber hinaus wurde der Post mehr als 500 Mal kommentiert.

Über den Beitrag freuen sich jedoch nicht alle Facebook-Nutzerinnen und Nutzer. So fragt ein User entsetzt: „War es wirklich nötig, es zu fischen und dann auch noch zu veröffentlichen?“ Seitens der Facebook-Seite wurde allerdings betont, dass die Meersau bei der Entdeckung bereits tot war. Man habe dieses „besondere Foto“ einfach teilen wollen. Feststeht zumindest, dass die Geschichte für reichlich Aufmerksamkeit gesorgt hat. (Nail Akkoyun) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Einen kuriosen Fund machten auch Angler bei Göttingen*: In einem See entdeckten sie eine Schildkröte, die in einem riesigen Wels steckte. Für beide Tiere kam jede Hilfe zu spät.

Rubriklistenbild: © Imago

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