Unberechenbare Strömung

Deutscher Urlauber in Dänemark ertrunken

Kopenhagen - Ein Mann aus der Nähe von Tübingen ist beim Baden in Dänemark ertrunken. Ein anderer Urlauber aus Deutschland geriet 60 Kilometer weiter ebenfalls beim Schwimmen in Lebensgefahr.

Ein deutscher Urlauber ist am Dienstag vor der Westküste Dänemarks ertrunken. Die Polizei in Jütland vermutet, dass Unterströmungen den 69-Jährigen daran hinderten, wieder an Land zu schwimmen. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei für Mitt- und Westjütland der Nachrichtenagentur dpa. Ein weiterer 47-jähriger Deutscher konnte gerettet werden.

Die Polizei hat inzwischen offiziell davor gewarnt, an der Westküste schwimmen zu gehen. Die Strömungen seien unberechenbar, sagte der Polizeisprecher. Die Warnung gelte aber nur für einen Tag.

In der Nähe von Lemvig, rund 130 Kilometer westlich von Aarhus, hatten Strandurlauber beobachtet, dass der Mann nicht zurückschwimmen konnte. Ein Helikopter und ein Boot wurden ausgesandt. Als man den Mann barg, war er bewusstlos. Der 69-jährige aus Dettenhausen bei Tübingen starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

60 Kilometer weiter südlich geriet ein 47-Jähriger Deutscher in Lebensgefahr. Auch er konnte nicht aus eigener Kraft zurück an den Strand schwimmen. Ihn konnten die Helfer aber aus dem Wasser ziehen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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