Viren, Trojaner und Co. – das steckt dahinter

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Viren befallen in der Regel die Software des Computers: Sie löschen einzelne Dateien oder zerstören die komplette Festplatte.

Meist dringen sie unbemerkt ein und richten großen Schaden an: Viren sind ein ständiges Ärgernis für Computer-Nutzer. Hier bekommen Sie eine Übersicht der häufigsten Schadprogramme und erfahren, wie Sie sich schützen.

Computer-Viren sind Schadprogramme, die die bestehende Software Ihres PCs oder Macs befallen und sich dort ausbreiten. Sie gelangen häufig über Links oder Anhänge in E-Mails auf Ihren Computer. Einige Viren sind harmlos und richten kaum Schaden an: Es erscheinen plötzlich Texte oder Bilder auf dem Bildschirm oder der Computer arbeitet langsamer. Gefährlicher sind Viren, die die Festplatte oder den Arbeitsspeicher befallen. Sie lassen Programme abstürzen, löschen einzelne Dateien oder zerstören die ganze Festplatte.

Trojaner und Würmer

Trojaner und Computerwürmer werden umgangssprachlich auch als Viren bezeichnet. Trojaner sind kleine Datei-Anhänge von regulären Programmen. Das kann zum Beispiel Software sein, die Sie kostenlos aus dem Internet herunterladen. Wird die Datei ausgeführt, installiert sich der Trojaner unbemerkt auf der Festplatte. Jetzt kann er Passwörter und andere Dateien Ihres Computers abfangen. Manche Trojaner lassen sich sogar über das Internet fernsteuern. So können Hacker Daten von Ihrem Computer direkt anzapfen.

Würmer können mehrere Computer infizieren, die über das Internet oder ein anderes Netzwerk miteinander verbunden sind. Wurden sie einmal ausgeführt, verbreiten sie sich eigenständig von Computer zu Computer weiter. Viren dagegen vermehren sich nur auf dem Computer, den sie befallen haben.

Spam-Mails

Spam-Mails landen in Ihrem E-Mail-Postfach, ohne dass Sie es wollen. Sie versprechen meist unrealistische Geldgewinne oder Mittel zur Potenzsteigerung. Die Absender von Spam-Mails sind meist unbekannt. Dahinter verbergen sich oft Briefkastenfirmen in Osteuropa, die E-Mail-Adressen im Internet etwa über soziale Netzwerke abgreifen. Die größte Gefahr bei Spam-Mails besteht darin, dass Links oder Datei-Anhänge mit Computer-Viren infiziert sein können.

Hoaxes

Sogenannte Hoaxes sind Falschmeldungen, die Sie zum Beispiel per E-Mail erhalten – etwa eine Warnung vor Viren oder Trojanern, die gar nicht existieren. Der Begriff Hoax kommt aus dem Englischen und bedeutet Scherz. Das einzige Ziel von Hoaxes ist es, die Empfänger zu amüsieren oder zu ärgern, wie die Experten von Techfacts erklären. Hoaxes richten keine Schäden am Computer des Empfängers an.

Der richtige Schutz gegen Viren, Spam und Hoaxes

  • Der beste Schutz vor Viren, Trojanern und Würmern ist eine Antivirensoftware in Verbindung mit einer Firewall. Diese reguliert den Datenaustausch zwischen Ihrem Computer und dem Internet und schützt ihn vor unerwünschten Zugriffen von außen.
  • Klicken Sie nicht auf Links in Spam-Mails und öffnen Sie keine Dateianhänge. Sie könnten sich sonst Viren oder Trojaner einfangen.
  • Stellen Sie die Junkmail-Funktion Ihres E-Mail-Programms ein. So landen die meisten Spam-Mails automatisch im Spam-Ordner, den Sie nur noch löschen müssen. Benutzen Sie das E-Mail-Programm Outlook, definieren Sie eine Regel, die Spam-Mails direkt in den Papierkorb legt.
  • Bekommen Sie immer noch zu viele Spam-Mails, hilft eine Antispam-Software für Ihren E-Mail-Client.
  • Bevor Sie eine Warnmeldung vor einem Virus an Freunde und Bekannte weiterschicken, prüfen Sie nach, was dahinter steckt. Über Suchmaschinen finden Sie heraus, ob Fachportale und Online-Magazine für Computer über das im Hoax genannte Virus berichten. Ist dies nicht der Fall, löschen Sie den Hoax. Es kann sich nur um einen schlechten Scherz handeln.

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