Autofahrer sollten sich vorbereiten

Wetter in Deutschland: Polarluft bringt eisige Temperaturen - Autofahrer sollten gewarnt sein

+
Wetter in Deutschland: Ob Frost und winterliche Temperaturen lange bleiben, ist ungewiss (Symbolbild). 

Wetter in Deutschland: Der Oktober 2019 verabschiedet sich frostig mit einem heftigen Temperatursturz. Doch bleiben die Minusgrade? Alle Infos im Wetter-Ticker.

  • Das Wetter im Oktober war extrem wechselhaft. Von Dauerregen über Bodenfrost bis hin zu sommerlichen Temperaturen von mehr als 25 Grad war bisher alles geboten.
  • Milde Temperaturen verwöhnten uns im Oktober - bis jetzt. Ein enormer Temperatursturz steht bevor - es soll sogar zweistellige Minusgrade geben. 
  • Ob der Winter tatsächlich schon bleibt, ist allerdings ungewiss - das zeigen die neuesten Vorhersagen 

>>> Wetter-Ticker aktualisieren <<<

Update vom 29. Oktober, 19.33 Uhr: Ab sofort bekommen Sie die neusten Updates über das Wetter in Deutschland in unserem neuen Wetter-Ticker.  

Update vom 29. Oktober, 12.45 Uhr: In den nächsten Tagen gibt es in ganz Deutschland schon einmal einen Vorgeschmack auf den Winter: Niedrige Temperaturen, Nebel und Nachtfrost lösen die vorherigen goldenen Herbsttage ab. Doch nach vielen winterlichen Prognosen scheint es nun doch wieder einen Lichtblick zu geben. Wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung auf wetter.net erklärt, macht das Hoch „Oldenburgia“ all jenen Hoffnung, die sich noch nicht auf dauerhaftes Scheibenkratzen, Winterkleidung und erste Schneefälle einstellen wollen. „Das Hoch bringt uns viel Sonnenschein“, so Jung, „lediglich vereinzelt kann sich auch am Tag Dunst oder Nebel halten.“

Bis zum Wochenende soll es kalt und frostig bleiben - Autofahrer müssen besonders gewappnet sein. Doch dann wird es wieder deutlich wärmer. An die 20-Grad-Marke kommen die Temperaturen zwar nicht mehr - doch Wetter-Experte Jung wagt Prognosen bis maximal 13 Grad. 

Wetter in Deutschland: Zweistellige Minusgrade - erste mögliche Gefahr droht

Update vom 29. Oktober 2019, 08.25 Uhr: In den Tag startet ganz Deutschland am Dienstag mit sehr niedrigen Temperaturen. Doch im Norden der Republik kommt, nachdem sich die Dunst- und Nebelfelder aufgelöst haben, die Sonne raus. Der Süden bleibt dagegen unter dicken Wolkendecken grau in grau. Auch am Mittwoch gibt es im Norden viel Sonne, während der Süden sich auf Regen einstellen muss. Erst am Donnerstag wird es auch im Süden trocken.

Ab dann steigen auch die Temperaturen wieder deutlich an und erreichen am Freitag Höchstwerte zwischen sieben und 16 Grad. Allerdings bleiben die Nächte sehr kalt. Vor allem in den Morgen- und Abendstunden besteht vielerorts Glatteis-Gefahr.

Wetter in Deutschland: Polarluft bringt frostige Temperaturen - das kommt jetzt auf Autofahrer zu

Update vom 28. Oktober 2019, 07.52 Uhr: Von den warmen und angenehmen Temperaturen müssen wir uns nun verabschieden, denn diese Woche kommt Polarluft nach Deutschland, die frostige Temperaturen mit sich bringt. Zu Beginn der Woche sinken die Temperaturen auch bereits um 10 bis 15 Grad. Doch bis Mittwoch bleibt es weitestgehend freundlich bei Temperaturen zwischen 5 bis 10 Grad. 

Lediglich im Bayerischen Wald kann ab Mittwoch die eine oder andere Schneeflocke fallen. Donnerstagnacht wird es dann richtig kalt. Am Alpenrand fallen die Temperaturen auf minus 10 Grad. Und auch im Rest von Deutschland herrschen Minusgrade. Es heißt sich somit auf Scheibenkratzen einstellen am Donnerstagmorgen. Ähnlich sieht auch am Freitagmorgen aus. Lediglich in Küstennähe werden keine Minusgrade erwartet.

Video: Wetter-7-Tage-Trend

Wetter in Deutschland: Oktober-Finale mit Frost, Schnee und Minusgraden

Update vom 27. Oktober 2019, 18.37 Uhr: An den Küsten ist es am Sonntagabend schon recht stürmisch. Doch die Kaltfront von Tief „Yaroslav“ zieht weiter Richtung Süden. Dann ist es auch an den Alpen mit dem 20-Grad-Traumwetter am Montag vorbei. Vor allem südlich der Donau gibt es Regen, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Sonst ist es weiten Teilen zunächst heiter (Höchstwerte zwischen 9 und 14 Grad) und später zunehmend wolkig.

In der Nacht auf Dienstag schaut allerdings Väterchen Frost kurz vorbei. Tiefstwerte bis Minus 2 Grad sind örtlich möglich. Wer noch keine Winterreifen auf seinem Auto hat, bekommt spätestens am Dienstag - einen wettertechnischen Hinweis: Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend auf 1300 Meter ab. Aktuell liegt die Schneefallgrenze an den Alpen bei 2500 Metern.  

Wie die Kaltfront von Tief „Yaroslav“ das Wetter in Deutschland bestimmt, twittert das Wetterportal Unwetterzentrale. Es zeigt einen Niederschlags-Wolken-Film.

Wetter-Umschwung: Heftiger Temperatursturz im Süden

Update vom 27. Oktober 2019, 12.27 Uhr: Während am Sonntag südlich des Mains noch einmal Temperaturen bis zu 23 Grad erreicht werden, steht ein großer Wetterumschwung schon in den Startlöchern. Ab kommender Woche wird es deutlich kühler, Werte von mehr als 20 Grad sind dann überall vorbei, so der Deutsche Wetterdienst. Vor allem im Süden fällt der Temperatursturz heftig aus. Grund dafür ist eine Kaltfront, die sich im Tagesverlauf über die Mitte Deutschlands hinweg nach Süden ausbreitet und Montagfrüh die Alpen erreicht, heißt es auf der Homepage des DWD am Sonntagvormittag (11 Uhr). Das Thermometer klettert dann maximal auf 15 Grad an den Alpen. Im Norden wird es voraussichtlich nicht wärmer als 8 bis 13 Grad.

Weitere Abkühlung bringen der Dienstag und Mittwoch. Mit Höchsttemperaturen zwischen 7 und 11, am Oberrhein vielleicht auch 13 Grad, gehen die Werte weiter zurück - „allerdings der Jahreszeit entsprechend“, wie Jens Bonewitz vom DWD sagt. Auch ab Donnerstag bleiben die Temperaturen demnach auf ähnlichem Niveau, dazu wird es wieder unbeständiger. In Bayern könnten die Temperaturen nachts sogar auf den Gefrierpunkt sinken.

Wetter-Experte warnt: „Sehr krasser Temperatursturz“ - in einer Region wird es gefährlich 

Update vom 26. Oktober 2019, 17.45 Uhr:  Pünktlich zur Umstellung auf die Winterzeit ändert sich auch das Wetter in Deutschland: Nach einem bislang goldenen Oktober wird es mit Beginn der kommenden Woche richtig winterlich. Wie der Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net in einem Video erklärt, fallen dann in Teilen Deutschlands sogar schon die ersten Schneeflocken.

„Stellenweise werden tagsüber keine fünf Grad mehr erreicht werden“, so der Meteorologe, „es gibt also einen sehr krassen Temperatursturz.“ Zusammen mit dem Absacken der Temperaturen sind sogar Schneefälle zu erwarten. „Richtung erstes Novemberwochenende ist der erste Schnee in Sicht - vielleicht sogar bis in tiefere Lagen“, sagt Jung. 

Bevor der Winter anklopft, lässt sich zumindest im Süden Deutschlands am Sonntag noch einmal etwas Sonne tanken. Dort sind noch einmal bis zu 20 Grad möglich. Im Norden zieht dagegen schon eine Kaltluftfront heran - auch mit Regenfällen ist zu rechnen. Gefährlich werden könnte es in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Mitte Deutschlands: Im Harz warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Orkanböen. Rund um Wernigerrode (Sachsen-Anhalt) ist Vorsicht geboten. Es gilt die Unwetterwarnstufe 3. 

Deutschland-Wetter: Zweistelliger Temperatursturz nach Sonntag - Schnee bis ins Flachland hinein

Update vom 26. Oktober 2019, 08.43 Uhr: Der Samstag wird ganz unterschiedlich in Deutschland. Nach Frühnebel auch heiter oder sonnig bis 22 Grad, insbesondere im Süden wird es ein goldener Herbsttag.. Vor allem im Norden wird es aber auch stürmisch. Wie der Deutsche Wetterdienst meldet, ist vor allem an der Nordsee, aber auch in manchen Bergregionen, mit Sturmböen bis zu 55 km/h zu rechnen.

Zum Sonntag zieht allerdings auch in Süddeutschland das kalte Wetter heran. Eine Kaltfront breitet sich im Laufe des Wochenendes von Nord nach Süd aus und lässt die Temperaturen fallen. Während am Wochenende noch Temperaturen zwischen 15-20 Grad drin sind, fallen sie in ganz Deutschland bis Mittwoch in den einstelligen Bereich (7-9 Grad).

Und die fallenden Temperaturen kommen nicht allein Auch baldiger Schneefall ist wahrscheinlich. Wie wetter.com berichtet, kann es Anfang November bereits sogar im höheren Flachland schneien. Das Wetterportal warnt zum Monatsbeginn außerdem vor Nachtfrost und Glättegefahr am Morgen. 

Deutschland-Wetter: Experte warnt - Drastischer Wetter-Wechsel steht uns bevor

Update vom 25.10.2019, 12.41 Uhr: Regen und Überschwemmungen sowie Hitze und Waldbrände machen den Feuerwehren in Deutschland immer mehr zu schaffen. „Das ist eine neue Herausforderung“, sagte der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. „Wir werden eine Zunahme anderer Einsatzszenarien haben“, sagte er vor einer Delegiertenversammlung des Verbandes am Samstag in Saarbrücken. Künftig würden die oft freiwilligen Feuerwehrleute nicht nur wenige Stunden, sondern möglicherweise eine ganze Woche im Einsatz sein.

Update vom 25.Oktober 2019, 06.17 Uhr: Diese Wochen wurden noch sommerliche Temperaturen von 25 Grad erreicht, wie etwa in Garmisch-Partenkirchen. Doch bald sieht das ganz anders aus. Ab nächster Woche liegen laut Wetter-Experten Dominik Jung stellenweise die Maximaltemperaturen nur noch bei 5 Grad. Das ist ein Unterschied von 20 Grad. Erster Schnee, wie bereits am Vortag erwähnt, ist am ersten Novemberwochenende sogar ebenso möglich. 

Heute wird es allerdings noch einmal ein warmer Oktobertag mit Temperaturen von 14 bis 19 Grad. Dieser Temperaturtrend setzt sich auch am Wochenende fort. Jedoch kommen ab Sonntag die ersten kalten Luftströmungen nach Deutschland. Diese erreicht zuerst den Norden Deutschlands und bringt Regen mit sich.

Deutschland-Wetter: Experte warnt vor Temperatursturz - erster Schnee bald möglich

Update vom 24. Oktober 2019, 19.34 Uhr: Kaum einer denkt jetzt wohl schon an Schnee - doch die ersten Prognosen deuten an, dass es schon bald soweit sein könnte. Laut Kachelmannwetter könnte das nämlich schon in der Nacht zum 2. November der Fall sein. Doch die Wetterexperte grenzen die Schnee-Wahrscheinlichkeit Anfang November bereits auf Twitter selbst ein: „Es ist noch weit weg und die Prognose ist daher auch sehr unsicher“. Beim Blick auf die angehängte Modellkarte, fällt auf: Teile Süddeutschlands könnten demnach tatsächlich Schnee abbekommen. Bei der Prognose für den 2. November, 7 Uhr, sind Bereiche unter anderem um Villingen-Schwenningen im südlichen Baden-Württemberg sowie Kempten und Weilheim Bayern mit „mäßigem Schneefall“ verzeichnet. 

Wetter in Deutschland: Goldener Oktober sagt Servus!

Update vom 24. Oktober 2019, 14.56 Uhr: Handschuhe, Wollmützen und Wintermantel raus? Das klingt ziemlich verwegen. Doch nach den aktuellen Wettervorhersagen müssen wir uns auf einen kräftigen Temperatursturz gefasst machen. Am Wochenende wird die Uhr auf Winterzeit gestellt. Und schon rauschen die Temperaturen spürbar in den Keller. Besonders hart trifft es dann den Süden Deutschland: Von über 20 Grad auf 5 Grad sind in höheren Berglagen möglich.

„Verursacher sind ein ganzes Konglomerat an Tiefdruckgebieten über Nord- und Nordwesteuropa“, erklärt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Hauptakteur dabei spielt Tief „Wilhelm“.

Das US-Wettermodell der NOAA Mitte hat für kommender Woche sogar Schneeflocken bis in tiefe Lagen berechnet, teilt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met. mit. „Doch das warten wir besser mal ab“, so der Wetterexperte. Seine Prognose für die nächsten Tage: 

  • Freitag: 12 bis 18 Grad, vielfach schön, kaum Schauer 
  • Samstag: 11 bis 20 Grad, im Norden etwas Regen, nach Süden warm und freundlich 
  • Sonntag: 8 bis 15 Grad, Abkühlung, Sonne, Wolken und Schauer
  • Montag: 7 bis 11 Grad, weitere Abkühlung, nachts Bodenfrost
  • Dienstag: 6 bis 11 Grad, teilweise wechselhaft und recht kühl
  • Mittwoch: 6 bis 11 Grad, in der Früh Frost, in höheren Lagen Schneeregen- oder Schneeschauer, sonst auch mal Sonnenschein

Wetter in Deutschland: Es graut so grau...

Update vom 24. Oktober 2019, 9.47 Uhr: Vielerorts herrscht auch am Donnerstag wirklich dichter Nebel. Bis zum Nachmittag lichtet sich die trübe Suppe, verspricht der Deutsche Wetterdienst (DWD). Auf den Bergen strahlt dagegen schon die Sonne! Temparaturen von 12 bis 22 Grad.  

In den Alpen ist laut den DWD-Wetterexperten mit schweren Stürmböen (bis 102 km/h) zu rechnen. Der Föhn bricht am Nachmittag zusammen. 

Wetter-Experte warnt: Enormer Temperatursturz steht bevor - einige sollten sich besonders vorbereiten

Update vom 23. Oktober 2019, 19.45 Uhr: Noch einmal spätsommerliche Temperaturen kommen am Donnerstag nach Süddeutschland - der Herbst zeigt sich dort von seiner schönsten Seite. Dabei wird es geradezu ungewöhnlich warm mit Temperaturen bis zu 23 Grad. Viel Zeit zum Genießen bleibt aber nicht mehr - spätestens nach dem Wochenende ist es vorbei mit der Schönwetter-Lage. Nach einer Winddrehung wird es deutlich kühler, weiß Wetterexperte Dominik Jung. Wie er in einem Video auf wetter.net ankündigt, rauschen die Temperaturen dann ganz schnell in den Keller. 

Gerade für Gartenbesitzer spricht der Meteorologe eine ernste Warnung aus - und spielt dabei noch auf Klima-Ikone Greta Thunberg an. „How dare you, Kaltluft?“, werden sich Hobbygärtner ab kommenden Mittwoch fragen, so Jung. Der Temperatursturz wird enorm. Schon die Höchstwerte am kommenden Dienstag liegen nur noch bei sechs bis elf Grad - es wird also schnell um über zehn Grad kälter werden. Nachts sinken die Temperaturen dann auf bis zu Minus drei Grad. „Da sollte man empfindliche Pflanzen unbedingt reinholen“, rät der Wetterexperte.

Nur im Westen, entlang des Rheins, können sich Gärtner noch etwas Zeit lassen. Dort soll es noch etwas dauern, bis der Frost kommt.

Wetter in Deutschland: Kamine und Öfen müssen aus bleiben

Update vom 23. Oktober 2019, 9.44 Uhr: Für pure Herbststimmung sorgt in Teilen Deutschland weiter dichter Nebel und Hochnebel. Schönen Dank, an Hoch „Nicola“! Das Hochdruckgebiet ist nämlich für dieses trübe Waschküchenwetter - eine Inversionswetterlage - verantwortlich: warme Luft befindet sich in den hohen Schichten und in den Niederungen kühlt es immer mehr ab. Und genau hier hält sich der Nebel. 

Das hat Folgen auf die Luftqualität: In Stuttgart herrscht seit Mittwoch, 0 Uhr, Feinstaubalarm. Anwohner sollen ihr Auto stehen lassen. Seit Montag ist es schon verboten, holzbefeuerte Kamine und Öfen zu nutzen.

Die sehr warme Luft strömt derzeit aus dem Mittelmeerraum, wo aktuell schwere Unwetter wüten, nach Deutschland. An den Alpen ist es richtig föhnig mit Temperaturen bis 24 Grad. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Sturmböen auf den Alpengipfeln. Auch in Hamburg gibt es nun den Umschwung beim Wetter, wie nordbuzz.de* berichtet.

Wetter in Deutschland: Erst Temperatursturz - dann folgt Frost-Alarm

Update vom 22. Oktober 2019, 14.38 Uhr: Frostbeulen sollte die nächsten Tage genießen - jedenfalls bis Freitag. Geschmeidige Temperaturen bis 21 Grad erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einigen Teilen Deutschlands, wenn sich der zähe Nebel augelöst hat und die Sonne durchbricht.

Spätetens nach dem Wochenende ist es mit dem milden Oktober 2019 vorbei. In der nächsten Woche wird es markant kälter, teilt Meteorologe Dominik Jung mit. Kalte Polarluft macht sich auf den Weg zu uns. Die ersten Tiefausläufer treffen am Freitag den Nordwesten des Landes. Nur im Süden halte sich noch die letzte „Wärmebastion“.  

Oktober-Wetter in Deutschland: Wetterdienst warnt vor besonders gefährlichem Wetterphänomen

Update vom 22. Oktober 2019, 9.48 Uhr: Dicker zäher Nebel macht in den kommenden Tagen Autofahrerinnen und Autofahrern zu schaffen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt auf seiner Webseite ausdrücklich vor diesem besonders gefährlichen Wetterphänomen im Herbst: NEBEL! Gerade in den Nächten und Morgenstunden ist mit Nebel und Sichtweiten unter 150 Metern zurechnen. Besonders gefährllich sind nach Ansicht der DWD-Wetterexperten Nebelbänke, die plötzlich aus dem Nichts aufzutauchen scheinen. 

Nebel ist nach Ansicht der Meterologen eine unterschätze Gefahr. Dabei würde die Statistik eine deutliche Sprache sprechen: „In den Jahren 2011 bis 2018 registrierte die Polizei laut dem Statistischen Bundesamt insgesamt 4579 Verkehrsunfälle, bei denen Nebel eine Rolle spielte. Dabei nahmen 4926 Personen Schaden, 155 Menschen verloren ihr Leben. Im Durchschnitt sind das knapp 20 Tote pro Jahr, die der Nebel im Straßenverkehr fordert.“    

Deutschland-Wetter bis Ende Oktober - anders als vermutet

Update vom 21. Oktober 2019, 11.37 Uhr: In dieser Woche zeigt sich der Oktober noch von seiner schönsten Seite. Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung sind jeden Tag Temperaturen um die 20 Grad drin.

Montag: 14 bis 22 Grad, im Westen noch Regenwolken, sonst freundlicher und recht warm 

Dienstag: 14 bis 20 Grad, überall freundlicher und ab und zu Sonnenschein, kaum noch Regen 

Mittwoch: 14 bis 21 Grad, trocken und immer wieder Sonnenschein 

Donnerstag: 16 bis 23 Grad, freundlich und für die Jahreszeit deutlich zu warm 

Freitag: 13 bis 17 Grad, mal Sonne, mal Wolken und meist trocken 

Samstag: 13 bis 18 Grad, freundliches Oktoberwetter, trocken 

Sonntag: 11 bis 21 Grad, im Norden wird es am kühlsten, im Süden am wärmsten, dazu gibt es einen Mix aus Wolken und Sonnenschein

Zu verdanken haben wir das goldene Oktoberwetter ausgerechnet einem Unwettertief. Das ist gerade im westlichen Mittelmeer unterwegs und sorgt rund um die Balearen für viele Wolken und jede Menge Regen, so Jung. Gleichzeitig pumpt dieses Tief aber auch sehr warme Höhenluft bis nach Deutschland und sorgt hierzulande so für das traumhafte Herbstwetter. 

Das soll sich bis zum Monatsende, zumindest bis zum kommenden Wochenende, auch nicht gravierend ändern. In den meisten Landesteilen wird laut Jung keinerlei Regen mehr fallen. Stattdessen wird es zeitweise sehr warm und wieder sehr trocken.

Erst nach dem Wochenende könnte es dann aus Norden deutlich kälter werden, so die Prognose des Wetter-Experten. 

Wetter in Deutschland: Grafik zeigt Regenmassen im Westen

Update vom 21. Oktober 2019, 9.21 Uhr: Vor allem Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben ein regnerisches Wochenende hinter sich. Eine Grafik der Unwetterzentrale zeigt die Regenmengen der vergangenen 24 Stunden (Sonntag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr) in Liter pro Quadratmeter. Spitzenreiter ist Densborn in Rheinland Pfalz. Dort kamen 40,7 Liter pro Quadratmeter vom Himmel. Mit 40,3 Litern war es auch in Olsdorf besonders nass. Die ganze Tabelle hat die Unwetterzentrale auf Twitter gepostet

Wetter in Deutschland: Auf Tief Urban folgt der Wetter-Umschwung

Update vom 21. Oktober 07.53 Uhr: Diese Wochen dürfen wir uns laut Metereologe Dominik Jung auf eine Rückkehr des Spätsommers freuen. Das Hoch Majla beschert uns Temperaturen mit über 20 Grad. Angesichts des heutigen Wetters kommt das ein wenig überraschend. Doch es kann eben ganz schnell gehen. Heute leiden wir jedoch noch etwas unter dem Tief Urban, das Wolken und auch etwas Regen bringt. Doch die warme Mittelmeerluft kommt die nächsten Tage nach Deutschland. Grund dafür ist ein Tief vor dem Mittelmeer, dass für teils heftige Unwetter im Süden Europas sorgt und auf der anderen Seite die warme Luft nach Deutschland schiebt. 

Heute liegen die Temperaturen in weiten Teilen zwischen 14 und 20 Grad. In Brandenburg kann es jedoch sogar bis zu 22 Grad erreichen. Der Donnerstag wird der voraussichtlich schönste Tag der Woche. 

Deutschland-Wetter: Woche beginnt mit Herbst-Hoch - dann folgt der erneute Tiefschlag

Update vom 20. Oktober, 18.09 Uhr: Extreme Gegensätze gibt es aktuell beim Wetter in Deutschland: Kräftiger Regen und dichte Wolken in der Nordwesthälfte. Von Baden-Württemberg bis nach Sachsen und Brandenburg scheint dagegen die Sonne, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) via Twitter mitteilt. Ausläufer eines Tiefs trennen feuchtmilde Luft im Südosten von der kühleren im Nordwesten, wie ein Satelliten-Foto zeigt.   

Vor teils ergiebigem Dauerregen warnt der Deutsche Wetterdienst in einigen Teilen Deutschlands in der Nacht zum Montag: 

  • Im Westen von Rheinland-Pfalz und in der Westhälfte des Saarlands um 30 l/qm innerhalb von 24 Stunden. 
  • In der Südeifel lokal auch unwetterartige Regenmengen um 50 l/qm innerhalb von 24 Stunden.

Der DWD warnt: „Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen!“

In den Alpen hält der Föhn nach Ansicht der DWD-Wetterexperten bis Montag an. In den Hochlagen ist mit orkanartige Böen zu rechnen.    

Deutschland-Wetter: Woche beginnt mit Herbst-Hoch - dann folgt der erneute Tiefschlag  

Update vom 20. Oktober, 13.39 Uhr: Die Woche beginnt mit wechselhaftem Wetter. In den Morgenstunden können sich teils zähe Nebelfelder in weiten Teilen Deutschlands bilden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag mitteilte. Regnen soll es meist nur im Norden des Landes.

Der Montag beginnt laut Vorhersage im Südosten mit Sonne, später ziehen jedoch Wolken auf. Sonst ist es demnach stark bewölkt und es kann regnen. Die Temperaturen sollen auf 13 bis 18 Grad steigen, von der Lausitz bis zum Alpenrand werde es zwischen 18 und 24 Grad warm.

Wetter in Deutschland: Auf kurzes Hoch folgt erneutes Tief

Am Dienstag ist es den Meteorologen zufolge im Norden und Nordwesten stark bewölkt, einzelne Schauer sind möglich. Dort kletterten die Temperaturen auf 13 bis 16 Grad. Sonst bilde sich teils zäher Nebel und Hochnebel am Morgen. Tagsüber könne jedoch auch zeitweise die Sonne scheinen, Regenwolken blieben fern. Es werde 16 bis 19 Grad warm, an den Alpen rechnen die Experten mit bis zu 21 Grad.

Mitte der Woche entstehen morgens wieder teils zähe Nebelfelder. Sobald sich diese aufgelöst haben, sei es wechselnd oder gering bewölkt. In den Niederungen Süddeutschlands könne es den ganzen Tag neblig trüb sein. Im Nordwesten seien Regenschauer wahrscheinlich. Die Höchsttemperaturen rangieren dem Wetterdienst zufolge zwischen 15 bis 20 Grad, an den Alpen ist es erneut etwas wärmer. Nahe der See erreichten die Temperaturen nur 14 Grad.

Update vom 19. Oktober, 9.05 Uhr: Der Goldene Oktober nimmt sich am Samstag in großen Teilen Deutschlands eine Auszeit. Vielerorts ist es regnerisch, im Südwesten warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) sogar: Es droht teils Dauerregen. In Hochlagen könne es zudem stürmisch werden, in den Alpen wird mit aufkommendem Föhn gerechnet.

Bei Höchstwerten von 13 Grad im äußersten Norden und bis 21 Grad im Südosten ist es am Samstag weiterhin mild bis sehr mild. Der Sonntag toppt diese Temperaturen aber noch: Wie der DWD berichtet, könne es in der Südosthälfte bis zu 25 Grad warm werden, am östlichen Alpenrand werden sogar bis zu 27 Grad erwartet. Sommerliche Temperaturen also in der zweiten Oktober-Hälfte. Aber: Auf den Alpengipfeln kann es föhnbedingt teils schwere Sturmböen oder orkanartige Böen geben. Im Norden werden unter den Regenwolken und an der See 13 bis 19 Grad erwartet.

Deutschland-Wetter: DWD mit düsterer Prognose - massive Probleme für die Bahn

Erstmeldung vom 18. Oktober, 20.22 Uhr: Hamburg/Kiel - Auf das Wetter in Deutschland ist derzeit kein Verlass - während am Wochenende in Teilen Deutschlands spätsommerliche Temperaturen und Sonne auf einen goldenen Herbst hoffen ließen, sieht die Prognose für das kommende Wochenende eher düster aus. Regen und Sturm haben Teile Deutschlands fest im Griff. 

Wetter-Prognose für Deutschland: DWD warnt vor Sturmböen

Im Nordosten Deutschlands und an der Nordseeküste warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Sturmböen. Für den Südwesten gibt es eine weitere Warnung: Hier gibt es Dauerregen. Auch in den Alpen wird es windig: Hier kann es das ganze Wochenende Sturmböen geben - insbesondere auf exponierten Alpengipfeln. In der Nacht zum Samstag sollen die Schauer, aber auch der Wind insgesamt abschwächen. Das Wochenende bleibt dennoch herbstlich mit gelegentlichen Schauern bei Temperaturen zwischen 9 und 16 Grad.

Wetter in Deutschland: Feuerwehr muss ausrücken - Bahnverkehr teils behindert

In Hamburg musste am Freitag die Feuerwehr etwa 20 Mal wetterbedingt ausrücken. Bei den Einsätzen ging es vor allem um umgefallene Bäume oder Äste. 

Zwischen Berlin und Hamburg müssen sich Reisende am Freitagabend im Fernverkehr auf rund 90 Minuten Verzögerung einstellen. Die Züge müssen derzeit umgeleitet werden, weil Bäume im Gleis liegen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Abend. Zwischen Hamburg und Pinneberg war außerdem der S-Bahnverkehr zeitweise unterbrochen, weil ein Baum auf die Gleise gefallen war.

Sturm und Regen: Extremes Deutschland-Wetter sorgt für Zwischenfälle

Für die Fahrgäste des Katamarans Halunder Jet hatte das stürmische Wetter unangenehme Folgen: Der Katamaran wurde wegen des Sturms an die Kaimauer gedrückt, die Rückfahrt von Helgoland nach Hamburg fiel aus. Der Schaden wird noch untersucht, bestätigte eine Sprecherin. Die Fahrgäste wurden mit der MS Helgoland zurück nach Cuxhaven befördert. Für Samstag wurde die Fahrt mit dem Halunder Jet abgesagt.

Auch in Schleswig-Holstein meldeten die Regionalleitstellen etwa 40 Einsätze aufgrund von Sturm und Regen. Durch Bäume im Gleisbett kam es im Zugverkehr zwischen Hamburg und Büchen zu Unterbrechungen, wie die Deutsche Bahn auf Twitter mitteilte. 

Unterdessen gibt es für den bevorstehenden Winter extreme Wetterprognosen: Experten geben ihre Einschätzung ab. Wie das Deutschland-Wetter in den vergangenen Tagen war, erfahren Sie hier. 

spl/dpa

*Merkur.de und nordbuzz.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare