Yettaw würde Suu Kyi wieder besuchen

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John Yettaw, der die birmanische Oppositionsführerin Suu Kyi ungebeten besuchte und ihren Hausarrest damit verlängerte, würde das alles wieder tun.

Chicago - Der in Birma freigelassene Amerikaner John Yettaw bereut seinen ungebetenen Besuch bei Oppositionsführerin Suu Kyi offenbar nicht. Er würde es wieder tun, sagte er bei seiner Ankunft in den USA.

Die Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi, die unter Hausarrest stand, und zwei ihrer Mitarbeiter wurden wegen Yettaws Besuch zu Haftstrafen verurteilt. “Es bricht mir das Herz, dass sie sie wieder eingesperrt haben“, sagte Yettaw der Nachrichtenagentur AP. Suu Kyis Haftstrafe wurde in eine Verlängerung ihres Hausarrests um 18 Monate umgewandelt.

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Nach Angaben ihres Anwalts Nyan Win sagte die Oppositionsführerin, dass es sehr bedauerlich sei, dass die Person, die das Problem verursacht habe, freigelassen werde, die drei Menschen im Haus aber weiter gefangen blieben. Suu Kyi war 14 der vergangenen 20 Jahre im Gefängnis oder unter Hausarrest.

Yettaw, ein Mormone, hat während des Prozesses in Birma angegeben, dass er eine Vision hatte und Suu Kyi vor einem Attentat warnen wollte. Der in Birma zu sieben Jahren Haft verurteilte 53-Jährige hatte am Sonntag das Land verlassen dürfen, um über Thailand in die USA zurückzukehren, wo er am Mittwoch eintraf.

US-Senator Jim Webb hatte seine Freilassung bei der Militärjunta erwirkt. Yettaw war Anfang Mai über einen See zur Villa Suu Kyis geschwommen. Suu Kyi wurde daraufhin beschuldigt, mit der zeitweiligen Aufnahme des US-Bürgers gegen die Auflagen ihres Hausarrests verstoßen zu haben.

AP

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