Unblutiges Ende einer Geiselnahme in Niedersachsen

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Der Geiselnehmer wurde festgenommen.

Cloppenburg - Eine Geiselnahme mit anschließender Irrfahrt durch Niedersachsen ist am Dienstagabend im Landkreis Leer glimpflich zu Ende gegangen.

Die Geisel, ein 68-jähriger Rechtsanwalt aus Bremen, wurde vom Täter unverletzt in seinem Auto zurückgelassen. Der Bewaffnete, ein 29-jähriger aus Emden, flüchtete zu Fuß weiter und wurde schließlich festgenommen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Die Geiselnahme hatte am Dienstagnachmittag in einer Bankfiliale in der Bremer Innenstadt begonnen: Als der Rechtsanwalt aus der Bank kam und in sein Auto stieg, riss der Täter die Beifahrertür auf und zwang ihn mit seiner Schusswaffe, über die Autobahn Richtung Oldenburg zu fahren.

Die Fahrt führte über die A 28 bis nach Barßel (Landkreis Cloppenburg), wo der Täter das Auto verließ und zu Fuß weiter flüchtete. Zuvor hatte er Bargeld und das Handy des Anwalts geraubt.

Die Großfahndung hatte gegen 17.00 Uhr Erfolg: Unterstützt von einem Polizeihubschrauber konnten Polizisten den Mann im Landkreis Leer festnehmen. Dorthin war der 29-Jährige mit einem Taxi gefahren, in dem er seinen Ausweis vergessen hatte. Bei seiner Festnahme leistete der polizeibekannte Mann keinen Widerstand.

Als Motiv nannte er finanzielle Probleme und seine Drogensucht, die Tatwaffe wurde zunächst nicht gefunden. Am Mittwochnachmittag sollte der Mann dem Haftrichter vorgeführt werden.

AP

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