In der Schweiz

Drei Extremsportler in den Tod gestürzt

Lütschental  - Beim Base-Jumping in der Schweiz ist am Sonntag eine 35-jährige Frau in den Tod gestürzt. Tags zuvor waren zwei Extremsportler beim Sprung mit einem Flügelanzug ums Leben gekommen.

Die Schweizerin sprang am Sonntag von der Mürrenfluh in der Ortschaft Lauterbrunnen im Berner Oberland als letzte von drei Basejumpern in die Tiefe, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dabei geriet sie in eine Schieflage und schlug mit geöffnetem Fallschirm gegen eine Felswand. Anschließend stürzte sie zu Boden. Die Rettungskräfte konnten nur ihren Tod feststellen.

Bei der Extremsportart stürzt sich der Springer zunächst ungeschützt in die Tiefe, bevor er den Fallschirm öffnet.

Eine ähnliche Extremsportart ist der Sprung mit dem Wingsuit (Flügelanzug). Am Samstag verunglückten dabei ebenfalls in den Berner Alpen zwei Männer tödlich. Der Franzose (33) und der Neuseeländer (34) waren zusammen mit einem weiteren Begleiter in Lütschtal bei Interlaken aus einem Hubschrauber gesprungen, um ins Tal zu gleiten. Aus ungeklärter Ursache stürzten die Männer jedoch auf eine Wiese. Der Überlebende erlitt schwere Verletzungen.

Jedes Jahr gibt es rund 20 Todesfälle beim Wingsuit-Springen. Im vergangenen Jahr starb in den Schweizer Alpen der Extremsportler Mark Sutton, der bei der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in London 2012 als James Bond verkleidet im Wingsuit im Stadion gelandet war.

dpa/afp

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