Landgericht entscheidet

Brauerei darf Bier nicht mehr als „bekömmlich“ bewerben

+
Gottfried Härle, Geschäftsführer der Brauerei Clemens Härle, will gegen das Urteil des Landgerichts Ravensburg Berufung einlegen.

Ravensburg - Die Brauerei Härle aus Leutkirch (Baden-Württemberg) darf ihr Bier nicht mehr mit dem Begriff „bekömmlich“ bewerben. Das entschied das Landgericht Ravensburg am Dienstag.

Das Wort sei eine gesundheitsbezogene Angabe, die nach einer Verordnung der Europäischen Union von 2006 für Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent verboten sei.

In dem Prozess hatte die Brauerei mit dem Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) aus Berlin darüber gestritten, ob sie den Begriff „bekömmlich“ in der Werbung nutzen darf oder nicht. Brauereichef Gottfried Härle kündigte direkt nach der Urteilsverkündung an, er wolle Berufung vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart einlegen.

dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.