Fiat angeblich interessiert

Opel dementiert Verkaufsgerüchte

Rüsselsheim - Mit einem klaren Dementi hat der Autokonzern General Motors auf neuerliche Verkaufsspekulationen um seine kriselnde Europa-Tochter Opel reagiert.

„Opel steht nicht zum Verkauf“, erklärte der GM-Manager und Opel-Aufsichtsratschef Steve Girsky am Freitag. GM stehe voll hinter Opel. Das Unternehmen sei entscheidend für den künftigen GM-Erfolg in Europa.

Zuvor hatte die italienische Tageszeitung „Il Sole - 24 Ore“ über das angeblich neu entflammte Interesse seitens des Fiat-Chefs Sergio Marchionne berichtet. Er plane, Opel praktisch umsonst zu übernehmen, falls die geplante Kooperation zwischen GM und dem französischen PSA-Konzern (Peugeot, Citroen) scheitere, schrieb das Blatt ohne Quellenangaben. Fiat hatte bereits in der Opel-Krise 2009 für Opel geboten. Beide Unternehmen kämpfen gegen sinkende Absätze auf ihrem Hauptmarkt Europa an.

Während Fiat sich mit Gewinnen seiner US-Tochter Chrysler über Wasser hält, sucht GM die Kooperation mit PSA in den Bereichen Einkauf, Entwicklung und Produktion. Die Allianz mit PSA sei auf gutem Weg, erklärte Girsky dazu.

dpa

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