VdK prangert Benachteiligung älterer Arbeitnehmer an

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Ein Mitarbeiter des Autoherstellers Ford kontrolliert in der Endproduktion die Karosserie eines Fiesta. Der VdK prangert eine  Benachteiligung älterer Arbeitnehmer an.

München - Der Sozialverband VdK unterstützt die Veto-Drohung von CSU-Parteichef Horst Seehofer gegen die Rente mit 67. Viele ältere Arbeitnehmer hätten nicht einmal bis 65 Arbeit, betont der VdK.

“Ein höheres Renteneintrittsalter wäre nichts weiter als eine weitere Rentenkürzung durch die Hintertür“, sagte die VdK-Vorsitzende und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrike Mascher am Dienstag bei einer Protestaktion gegen die Sparpläne der Bundesregierung in München. Sie forderte eine Arbeitsmarktpolitik, “die dafür sorgt, dass Ältere erst einmal überhaupt bis 65 Arbeit haben“.

“Die Finanzkrise darf nicht willkommener Anlass der Politik sein, am Grundprinzip unserer solidarischen Gesellschaft zu rütteln“, betonte Mascher laut Mitteilung. Die Pläne der Bundesregierung seien “nichts weiter als Sozialabbau in großem Stil“ und gefährden ihrer Ansicht nach den inneren Frieden des Landes.

Unter dem Motto “Stoppt den Sozialabbau“ organisiert der frühere Verband der Kriegsversehrten, der in Bayern mehr als eine halbe Million Mitglieder hat, zur Zeit bundesweit Aktionen. Auch eine Plakatkampagne mit 10 000 Großflächen und eine Protestplattform im Internat sollen den Angaben zufolge auf die wachsende Armut im Land und eine verfehlte Gesundheitspolitik der Bundesregierung aufmerksam machen.

dpa

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