Fehlerhafte Fahrzeuge

Tesla-Rückruf: E-Autopionier muss jetzt auch in Deutschland Autos zurückrufen - Defekt beeinträchtigt Sicherheit

Tesla-Logo: Der US-Autopionier muss wegen schwerer Probleme mit dem zentralen Steuer-Display jetzt auch in Deutschland Fahrzeuge zurückrufen.
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Tesla: Der US-Autopionier muss wegen schwerer Probleme mit dem zentralen Steuer-Display jetzt auch in Deutschland Fahrzeuge zurückrufen.

Tesla wird weltweit als Pionier gefeiert. Doch jetzt hat der innovative Autobauer auch in Deutschland mit ganz irdischen Problemen zu kämpfen.

Berlin – Der US-Autobauer Tesla muss nach den USA jetzt auch in Deutschland Fahrzeuge wegen Problemen mit Computerchips zurückrufen. Betroffen sind zahlreiche Modelle der Baureihen Model-S- und Model-X-Fahrzeuge. Der Rückruf gelte ausschließlich für solche Fahrzeuge, die vor März 2018 gebaut worden. Bei vollen Speicherchips drohe ein Totalausfall des Zentralbildschirms.

Bei den betroffenen Fahrzeugen kann wegen des Defekts die Rückfahrkamera ausfallen. Auch die Funktionsfähigkeit anderer Sicherheitseinrichtungen sei betroffen. Tesla muss wegen der Probleme bei jedem betroffenen Auto einen Teil des Bordcomputers austauschen.

Tesla: Massenrückruf in den USA

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) prüft die Probleme eigenen Angaben zufolge indes weiter. Der Rückruf sei nicht auf Anordnung der Behörde erfolgt, sondern eigenständig von Tesla veranlasst worden, sagte ein KBA-Sprecher. Schon Anfang Februar war Tesla in den USA einer Aufforderung der US-Verkehrsbehörde NHTSA nachgekommen und hatte knapp 135.000 ältere Fahrzeuge der Baureihen S und X der Baujahre von 2012 bis 2018 zurückgerufen. *Merkur.de ist Teil des Ippen Digital Redaktionsnetzwerks.

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