Stadtwerke enttäuscht von Atomkompromiss

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Auf alternative Energiequellen wie Solarenergie setzen viele Stadtwerke in Deutschland.

München - Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat sich enttäuscht zum Atomkompromiss der schwarz-gelben Koalition geäußert. Die Städte sehen in der Entscheidung einen Rückschlag für die Energiewende.

“Die Bundesregierung hat sich einseitig auf die Seite der großen Energieunternehmen geschlagen“, sagte der VKU-Präsident und Oberbürgermeister von Hannover, Stephan Weil (SPD), am Montag bei einem Energiekongress in München. Er forderte, die Stadtwerke müssten in die Diskussion einbezogen zu werden. Bisher habe man mit ihnen nicht gesprochen.

Die Entscheidung der von CDU und FDP geführten Regierung bremse die angelaufene Energiewende. Wenn die Atomenergie als Brückentechnologie verstanden werde, werde diese Brücke nun zu lang. Die Einführung innovativer Technologien wie etwa Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbare Energien verzögerten sich, sagte Weil. Der Verband vertritt rund 800 Stadtwerke in Deutschland.

dpa 

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