Wall-Street-Demonstranten bei Murdoch vor der Tür

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Proteste an der Wall Street: Am Dienstag marschierten die Demonstranten vor das Haus von Medienmogul Rupert Murdoch.

New York - Knapp einen Monat nach Beginn der Proteste gegen die Macht der Banken haben sich die Demonstranten in New York reiches Stadtviertel Upper East Side aufgemacht.

Mehrere Dutzend Aktivisten der Gruppe “Occupy Wall Street“ (“Besetzt die Wall Street!) versammelten sich am Dienstag im bei Touristen beliebten Bezirk Midtown, um die Fifth Avenue entlangzumarschieren. Auf der prächtigen Straße direkt an der Ostseite des Central Parks und an der Park Avenue wollten die Demonstranten vor den Häusern wie dem von Medienmogul Rupert Murdoch für eine höhere Steuerlast für Milliardäre protestieren.

Der Protest von ein paar Dutzend Studenten ist in den vergangenen Wochen zu einem Massenprotest geworden. Unterstützt von den Gewerkschaften, forderten am Mittwoch vergangener Woche mehr als 7000 Demonstranten am New Yorker Rathaus Reformen im US-Sozialsystem und eine höhere Besteuerung von Banken und Großverdienern.

In Boston waren am Dienstagmorgen (Ortszeit) mehr als 100 Demonstranten festgenommen worden. Von der Polizei hieß es, sie hätten Anweisungen der Ordnungshüter nicht befolgt. In New York hatte Bürgermeister Michael Bloomberg am Tag zuvor gesagt, die Polizei werde die Proteste schützen: “Es ist das Recht dieser Menschen, ihre Meinung zu sagen und zu demonstrieren. Wenn sie aber die Gesetze übertreten, werden wir natürlich entsprechend reagieren.“

dpa

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