Wirtschaftsweiser warnt vor Lohnerhöhungen

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Der Chef der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, hat trotz steigender Lebenshaltungskosten vor Lohnerhöhungen gewarnt.

Berlin - Der Chef der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, hat trotz steigender Lebenshaltungskosten vor Lohnerhöhungen gewarnt. Was seiner Ansicht nach die negativen Folgen wären:

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Andernfalls könne sich eine Spirale aus steigenden Arbeitskosten, anziehenden Verbraucherpreisen und einer Zunahme der Arbeitslosigkeit entwickeln, sagte der Ökonom am Freitag dem ARD-“Morgenmagazin“. Unter Experten spreche man von sogenannten Zweitrundeneffekten. In den siebziger Jahren hätten die steigenden Löhne zu einer solchen Situation geführt.

“Wir werden also mit etwas höheren Preisen leben müssen“, sagte Franz. Die Unternehmen könnten nichts dafür, dass weltweit die Preise für Rohstoffe und Nahrung anzögen, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrats der Bundesregierung. Sie könnten nun deshalb nicht die Löhne erhöhen. “So schwer es auch fällt, die Verbraucher müssen die Preiserhöhungen tragen.“

Deutschland habe sich sehr schnell von der Krise erholt, sagte der Experte. In diesem Jahr sei mit einem Wachstum von etwa 2,8 Prozent zu rechnen. “Mit ein bisschen Glück können wir auch eine Drei vor dem Komma haben“, sagte Franz. Ein Risiko sei aber, dass ein harter Sparkurs in Abnehmerländern deutscher Exporte das Geschäft für die hiesigen Unternehmen erschwere.

dapd

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