Gläubiger entscheiden über Insolvenz von GM

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In New York müssen die Gläubiger über eine Insolvenz des Konzerns entscheiden - dass sie einem milliardenschweren Schuldenverzicht zustimmen, galt am Dienstag unter Experten als höchst unwahrscheinlich.

New York - In Deutschland wird um die Zukunft von Opel gerungen, in den USA zeichnet sich eine Insolvenz des Mutterkonzerns General Motors immer deutlicher ab. Dass die Gläubiger GM retten, gilt als unwahrscheinlich.

Spätestens in der Nacht zum Mittwoch müssen zehntausende Gläubiger eine Entscheidung treffen - ihre nötige Zustimmung zu einem milliardenschweren Schuldenverzicht galt am Dienstag unter Experten als höchst unwahrscheinlich.

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Bei einem Nein der Gläubiger wird in den nächsten Tagen der Insolvenzantrag erwartet - mit massiven Folgen für die deutsche Tochter Opel. Ein Ultimatum von US-Präsident Barack Obama für den mehr als 100-jährigen Traditionskonzern läuft in der Nacht zum kommenden Montag (1. Juni) ab. Auch beim GM-Wettbewerber Chrysler hatte letztlich die Weigerung der Kreditgeber für die Fahrt in die Insolvenz gesorgt.

GM steht bei den Gläubigern mit rund 27 Milliarden Dollar in der Kreide. Der Autobauer bietet ihnen für einen Verzicht einen Anteil von zehn Prozent am Konzern. Mindestens 90 Prozent der Kreditgeber müssen der Offerte für einen Erfolg zustimmen - etwa ein Fünftel der Schulden entfällt über Anleihepapiere auf Zehntausende Kleinanleger.

Nach den bisherigen GM-Plänen soll die Regierung 51 Prozent am Konzern bekommen. Die Gewerkschaft soll für massive Zugeständnisse indirekt über ihren Betriebsrentner-Gesundheitsfonds 39 Prozent erhalten. Die knapp 60 000 UAW-Mitglieder der Gewerkschaft bei GM sollten darüber bis Donnerstag abstimmen.

dpa

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